Lanterna Futuri Club

Einführung
Die Teilnehmer des Projektes Lanterna Futuri hatten die Möglichkeit, durch verschiedene Workshops in den Bereichen Musik, Bildende Kunst, Film, Theater, Design, Journalistik und Fotografie Kenntnisse im Umgang mit diesen Medien und in Bezug auf die Begegnungen mit Menschen aus den Nachbarländern zu erlangen. Dabei konnte man feststellen, dass über das aktuelle Klassen- Teilnahmemodell hinaus der Wunsch einiger Teilnehmer bestand, mit den Menschen, denen sie in den Werkstätten begegnet waren, nicht nur in Kontakt zu bleiben, sondern mit ihnen gemeinsam auf eigene Faust Projekte zu planen und durchzuführen.
Um hierfür eine solide Basis zu schaffen, in der sich die Jugendlichen auf trilateraler Ebene in eigenen Projekten verwirklichen können, wurde der „Lanterna Futuri Club“ gegründet.
Alle Interessierten mussten für Ihre Club-Mitgliedschaft ein Anmeldeformular ausfüllen in welchem sie ihre Motivation für die Aufnahme in den Club darlegten.

Gründungsseminar
Als Initialtreffen fand vom 23. bis 25.11.2007 das Club-Gründungsseminar im Begegnungszentrum in Großhennersdorf statt.
Aufgabe des Seminars war es, die Menschen hinter den Ideen, welche schon zahlreich im neuen Club-Forum diskutiert wurden, zusammenzubringen, um klare Regeln, Strukturen, Projektideen und Aufgaben sowie Anforderungen an den Club zu besprechen.
Dieses arbeitsreiche Wochenende wurde durch das trilaterale Quartett, Pawel, Misha, Falk und Richard, alle selbst ehemaliger Lanterna-Futuri-Teilnehmer, koordiniert und moderiert.

Ergebnisse des Gründungsseminars
Als Ergebnis wurden folgende Punkte festgehalten:
      
 
- Schaffung klarer Kommunikationsstrukturen
- Gestaltung eines Regelwerkes:
 
          „10 Goldene Regeln“
 

• gegenseitiger Respekt
• klare Verantwortlichkeiten
• Demokratie
• einander zuhören, ausreden lassen
• klare Aufgabenverteilung (jeder muss Wissen, was seine Aufgabe ist)
• gemeinsames und schnelles Lösen von Konflikten
• Kommunikation (Forum benutzen)
• Kontinuität („Dran bleiben“)
• Pünktlichkeit
• Keep Smiling
- Gestaltung eines Club Logos (Florian und Thomas)
- erste Planungsschritte für die Projektideen der TN
- Bearbeitung und Vergabe von Verantwortlichkeit, für die einzelnen Projekte der TN
- Wahl der Sprecher eines jeden Projektes (Karo, Johanna, Martin, Monika, Grzesiek)
- Wahl des Vorstandes, inkl. Stellvertreter des Clubs; Vorstand besteht aus drei - Mitgliedern: Krzysiek (PL)- Martin (CZ)- Karo (D)
- Festlegung des Termins für das nächste Treffen: 18. - 20.01.2008 im Forsthaus Radvanec

Die Aufgabe des Club besteht also darin, jungen Menschen die Möglichkeit zu bieten, in Eigenregie Projekte zu organisieren und somit die Selbständigkeit eines jeden Einzelnen zu fördern.
Der Club bildet die Basis und soll gezielt auf die Bedürfnisse der Teilnehmer eingehen und danach themenorientiert arbeiten.
Durch das Gründungsseminar wurde ebenfalls deutlich, dass die Teilnehmer in enger Kooperation zu Lanterna Futuri arbeiten möchten und alle eigenen Projekte daran angelehnt sind.
Das Spektrum der vorgestellten Ideen reichte von eigenen Workshop-Reihen an den Heimatschulen über multimediale Präsentationen der Ergebnisse von LF Workshops bis zu neuen trilateralen Projektentwürfen z.B. Deutschland-Niederlande-Belgien.
Der konkrete Wunsch der Teilnehmer an den Club war es, eine begleitende, helfende, unterstützende Arbeitsweise durch das Koordinationsteam (Pawel, Misha, Falk und Richard) zu schaffen, welche u.a. themenspezifischer Workshops zu Organisationsfragen, wie z.B. Projektmanagement anbieten sollte.
Ebenfalls sollte durch das Koordinationsteam ein kontinuierlicher Informationsfluss über anstehende Treffen oder die Versorgung mit Ressourcen gewährleistet sein.
Perspektivisch soll die gesamte Organisation des Clubs und eigener Projekte vollständig in die Verantwortung der Club-Mitglieder verlagert werden.

Kommunikationswege
Die wichtigste Kommunikationsplattform außerhalb der Workshops ist das neue Forum www.club.lanternafuturi.net, das die beste Möglichkeit bietet, geographische Grenzen zu überschreiten und schon stark frequentiert wird.
In der Regel wird die Kommunikation nur zwischen den Koordinatoren und dem Vorstand einschließlich der gewählten Sprecher der verschieden Projekte stattfinden.
Das wird eine „Überflutung“ und häufige Dopplung der Fragen, welche direkt an die Koordination gehen, verhindern und parallel dazu die Eigenständigkeit der Informationsverwaltung und -beschaffung unter den Teilnehmern fördern.