„Utopia“ 2013

Eine Utopie – ein Nicht-Ort.

„ Es fährt ein Bus nach Utopia“ – dessen waren wir uns sicher. Es gibt eine magische Bushaltestelle, von wo aus, ein Bus in ein Land fährt, in dem alles Möglich scheint. Alle, die der Realität entkommen wollen, sitzen dort und warten, um endlich einen Ort zu finden, an dem die Alltagsprobleme vergessen sind, alle in Frieden leben und immer die Sonne scheint. Doch die Suche danach wird vergebens sein.

Unsere Labore bestanden aus neuen Kraftentwicklungszentren, aus denen mit Hilfe eines kleinen Mädchens, was selbst Drachen in die Knie zwingen kann, Menschen befreit wurden und doch haben wir Utopia nicht gefunden. Kekse haben uns unendliche Kräfte verliehen und doch haben wir Utopia nicht gefunden. Wir sind nach einem heftigen Streit, wie die Blumen wieder auferstanden und doch haben wir Utopia nicht gefunden.

2013 stand im Zeichen der Utopien mit Bezug auf den Sozialutopisten Christian Gottlieb Prieber, welcher ebenso wie wir heute, schon im 17. Jahrhundert über eine bessere Welt nachdachte. Er wanderte zu den Indianern nach Amerika aus, auf der Suche nach seinem Utopia und mit dem Versuch ihre Welt ein Stückchen besser zu machen. Auch wenn seine Idee einer neuen Gesellschaftsordnung nicht geglückt ist, war es allein der Versuch, der seine Visionen real gemacht hat. In jeder kleinen individuellen Welt stellte man sich die Frage danach, was man selber eigentlich möchte. Wie sieht unser eigens kleines Utopia aus, in das wir uns vielleicht manchmal flüchten, wenn die große Welt und die ernste Realität uns zu viel werden. Ein Ort, in unserer Phantasie. Und jeder von uns kann, versuchen ein kleinen Teil dieser Phantasie in die Tat umsetzten und damit aus der Fiktion eine Wahrhaftigkeit machen, denn die Idee war immer der Anfang von allem.

Werkstattwochen

„In den letzten zwei Stunden wurden wir zu Rappern und schrieben unsere eigenen Texte, welche wir zu einem Beat rappten.“
„Der Anfang war hart, aber wir haben viel von einander gelernt. Wir haben viele neue Freunde gefunden und eine Menge über ihre Kultur und Sprache gelernt”
„Die Tage, die wir bei Lanterna futuri verbrachten waren harte Arbeit und ermüdend, aber sie waren auch spaßig, kreativ und haben uns eine Menge gelehrt. Wir haben viele wertvolle Menschen kennen lernt und wir hoffen das wir mit diesen auch in Kontakt bleiben und uns in der Zukunft wieder sehen werden.„

 Summer Special


Facts 2013

  • 759 Teilnehmer
  • 12 Werkstattleiter
  • 29 Sprachmittler
  • 25 Lehrer
  • 392 gekochte Kaffeekannen
  • 3584 getrunkene Wasserflaschen
  • 20 veröffentlichte Lieder auf Soundcloud
  • 42 kaputte Tassen