Drei Länder, drei Perspektiven – eine gemeinsame Woche

Was verbindet junge Menschen aus Deutschland, Polen und Tschechien? Wie unterschiedlich blicken sie auf ihre Heimat, ihre Region und ihre Zukunft? Und was entsteht, wenn sie eine ganze Woche lang gemeinsam kreativ arbeiten?

In dieser Woche treffen sich Jugendliche der Schule Klíč aus Česká Lípa, einer Schule aus Dresden und einer Schule aus Jelenia Góra im Begegnungszentrum Großhennersdorf. Während der trinationalen Lanterna futuri-Werkstattwoche begegnen sich junge Menschen aus drei Ländern, lernen einander kennen und tauschen sich über ihre Erfahrungen, Gedanken und unterschiedlichen Perspektiven auf die Welt um sie herum aus.

Im Mittelpunkt stehen Fragen rund um Identität, Heimat und das Leben in der Region: Was bedeutet Heimat für mich persönlich? Wo fühle ich mich zugehörig? Was verbindet mich mit dem Ort, an dem ich lebe – und was würde ich gerne verändern? Welche Wünsche haben junge Menschen für die Region, in der sie leben?

Dabei bleibt es nicht nur bei Diskussionen. Die Jugendlichen setzen ihre Gedanken und Ideen in drei unterschiedlichen künstlerischen Formaten um: Aktionskunst, Film und Theater.

Gemeinsam mit den Workshopleiter:innen experimentieren sie, entwickeln Geschichten, Bilder und Szenen und finden ihre eigenen künstlerischen Ausdrucksformen. Sprachliche und kulturelle Unterschiede werden dabei nicht zu Hindernissen, sondern vielmehr zu einem Teil des gemeinsamen kreativen Prozesses.

Und wir möchten mit Ihnen und euch teilen, was in dieser intensiven Woche entstanden ist!

Am Freitag, den 9. Oktober 2026, ab 20:00 Uhr laden wir Sie und euch herzlich zur Abschlusspräsentation im Begegnungszentrum Großhennersdorf ein.

Freuen Sie sich auf Aktionskunst, Film und Theater und auf einen Abend, an dem die Jugendlichen selbst zeigen, was sie bewegt und beschäftigt, wie sie ihr Umfeld wahrnehmen und welche Perspektiven auf Heimat, Identität und Zukunft sie während der gemeinsamen Woche entdeckt haben.

Kommt vorbei, bringt Freund:innen und Familie mit und erlebt einen trinationalen Abend voller Ideen, Begegnungen und junger Perspektiven!

Wir freuen uns auf euch! 🌹

 

Was von uns bleibt – Rückblick auf den YVA-Transfer-Workshop

Was brauchen junge Menschen, um sich in ihrer Region zu Hause zu fühlen? Und was braucht eine Region, damit sie für junge Menschen wieder attraktiver wird?

Mit diesen Fragen haben wir uns am 28. September 2026 beim Transfer-Workshop von YVA – Youth Vision Action beschäftigt. Zwei Jahre Youth Vision Action liegen hinter uns. Das letzte Projektjahr vor uns. Zeit, innezuhalten und zu schauen: Was ist eigentlich entstanden? 💥

Zu Beginn des Transfer-Workshops sammelten wir Ziele, an denen sich das Projekt bisher gemessen hat. Im Laufe des Nachmittags wurde klar, dass der Blick auf das tatsächlich Entstandene mehr erzählt. Es sind Begegnungen. Es sind junge Menschen aus Deutschland, Polen und Tschechien, die sich kennengelernt haben, gemeinsam kreativ geworden sind und sich in ihrer Verschiedenheit gesehen fühlen. Es ist ein Raum, in dem sie einfach sein dürfen, ohne Leistungsdruck und ohne dass am Ende Erwartungen von Erwachsenen erfüllt werden müssen.

Das ist kein Nebeneffekt, sondern ein Ergebnis. Und genau das war auch den Jugendlichen im Workshop wichtig. Der Zusammenhalt, das Miteinander, die Gemeinschaft – die über die Projektzeit hinaus bleiben soll.

Kunst als Sprache

Ob Musik, Theater, Fotografie oder gemeinsames Gestalten: Kunst gibt jungen Menschen die Möglichkeit, das auszudrücken, wofür manchmal die Worte fehlen. Sie macht sichtbar, was sie bewegt, was sie sich wünschen und was sie vermissen. Dabei machen sie eine Erfahrung, die bleibt: Die eigene Idee kann etwas bewirken.

Strukturwandel mit Gesichtern

Das Thema Strukturwandel bildet die Grundlage dafür, herauszufinden, was junge Menschen im Dreiländereck wirklich beschäftigt, was ihnen fehlt und was ihre Region braucht, damit sie bleiben, zurückkehren oder sich einfach wohlfühlen können. Die Antworten sind oft leiser als große Strategiepapiere, aber sie zeigen, worauf es ankommt: auf persönliche Beziehungen, Orte der Begegnung und das Gefühl, ernst genommen zu werden.

Und jetzt?

Für das letzte Projektjahr heißt das: Wir wollen bestehende Kooperationen ausbauen, Ideen in die Umsetzung bringen und die Anliegen der Jugendlichen dorthin tragen, wo sie gehört werden.

Die Frage, an der wir uns messen wollen, lautet: Was soll von YVA übrig bleiben?

Unsere Antwort: Beziehungen, die tragen. Räume, in denen junge Menschen auch danach zusammenfinden. Und die Erfahrung, dass ihre Stimme zählt. 🌹

Mehr über das Projekt: yva.rocks

Zwischen Heimat und Zukunft ✨

Was bedeutet Heimat für junge Menschen? Ist es der Ort, an dem man aufgewachsen ist, die Menschen, mit denen man verbunden ist, oder ein ganz bestimmter Platz, an dem man sich wohlfühlt? Und was braucht es, damit eine Region auch für junge Menschen ein guter Ort zum Leben bleibt?

Mit Fragen wie diesen beschäftigen sich in dieser Woche Jugendliche aus Zittau, Lubań und Liberec. Vom 20. bis 26. September 2026 sind sie bei der Lanterna futuri Werkstattwoche im Begegnungszentrum Großhennersdorf zu Gast. Im Rahmen des Projekts treffen sie aufeinander, lernen sich kennen, tauschen Erfahrungen aus und arbeiten gemeinsam an ihren Ideen und Vorstellungen von ihrer Region.

Im Mittelpunkt stehen Themen wie bspw. Identität und Heimat. Die Jugendlichen schauen dabei auf ihre eigenen Lebenswelten und fragen sich: Wo fühle ich mich zu Hause? Was macht meine Region lebenswert? Was fehlt? Welche Orte und Möglichkeiten brauchen junge Menschen, damit sie gerne in ihrer Region leben und ihre Zukunft gestalten können?

Auf diese Fragen gibt es keine einfachen Antworten. Deshalb geht es in der Werkstattwoche vor allem darum, miteinander ins Gespräch zu kommen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam kreativ zu werden. Denn obwohl die Jugendlichen aus drei verschiedenen Städten und Ländern kommen, entdecken sie schnell, dass sie viele Fragen miteinander teilen.

Für die künstlerische Umsetzung stehen in der aktuellen Runde die drei Workshops Fotografie, Design und Theater zur Verfügung.

Aus Gesprächen, Ideen und persönlichen Erfahrungen entwickeln die Jugendlichen ihre ganz eigenen Bilder von Heimat und Zukunft. Sie zeigen, was ihnen in ihrer Region wichtig ist, wo sie sich wohlfühlen und was sie gerne verändern würden.

Am Freitag, den 25. September 2026, um 20 Uhr öffnen wir die Türen des Begegnungszentrums Großhennersdorf. Die Jugendlichen präsentieren, was während der Werkstattwoche entstanden ist. Zu sehen und zu erleben gibt es Arbeiten aus den Workshops Fotografie und Design sowie Szenen aus dem Theaterworkshop.

Kommt vorbei, lernt die Jugendlichen und ihre Perspektiven kennen und erlebt, was in dieser gemeinsamen Woche entstanden ist. Wir freuen uns auf euch!🌹

THE FALLEN WALL 🪞– Lanterna futuri Summer Special OG

Manchmal fällt etwas, von dem wir nie gedacht hätten, dass es fallen könnte.

Und plötzlich stehen wir vor der Frage, was davon eigentlich wirklich zu uns gehört hat – und was wir nur getragen haben, weil wir glaubten, es tragen zu müssen.

Vielleicht ist Veränderung nicht immer ein Verlust.
Vielleicht ist sie der Moment, in dem wir aufhören, jemand anderes sein zu wollen.
Vielleicht entsteht durch sie die Freiheit, nach der wir uns tief im Inneren schon so lang gesehnt haben.

Was bleibt, wenn nichts mehr so ist wie vorher?

Und was könnte entstehen, wenn wir nicht versuchen, die alte Welt wieder aufzubauen?

Wenn du Lust hast, das Zusammenspiel von Musik und Theater live zu erleben, dann schau gern bei der Lanterna futuri Summer Special OG Tour vorbei. 💫