Design & Theater & Fotografie im Zeichen von Strukturwandel & Selbstidentität

Wer bin ich, wenn sich der Ort um mich herum verändert? Was bleibt von einer Heimat, wenn sich ihre Wirtschaft, ihre Landschaft, ihre ganze Zukunft wandelt?

Das sind die Fragen, mit denen sich die Teilnehmenden aus Zittau, Lubań, Liberec und Nový Bor seit Sonntag im Rahmen von YVA – Youth Vision Action in den Werkstätten zu Design, Theater und Fotografie beschäftigen. YVA begleitet junge Menschen aus dem Dreiländereck dabei, den Strukturwandel in ihrer Region nicht nur zu erleben, sondern aktiv mitzugestalten – und dabei herauszufinden, welche Perspektiven zum Bleiben und zum Zurückkommen sie sich für ihre Heimat wünschen.

Jede Werkstatt nähert sich diesen Fragen auf eigene Weise. Im Design-Workshop wird entworfen und verworfen, bis eine Form gefunden ist, die zeigt, wie ein lebenswerter Ort nach dem Wandel aussehen könnte. Im Theater-Workshop wird ausprobiert, wie sich der Gedanke an Aufbruch, Abschied und Zugehörigkeit in Bewegung und Sprache übersetzen lässt. Und in der Fotografie geht es darum, den einen Moment zu finden, der zeigt, was sich gerade verändert – und was bleibt.

Gestern hat die Fotografie-Gruppe Orte in der Region besucht, die den Wandel besonders sichtbar machen, und dabei gelernt, wie Licht, Schatten und Bildausschnitt eine Aufnahme verändern. Die Theater-Gruppe hat parallel erste Szenen improvisiert, die von Aufbruch und Zugehörigkeit erzählen, während die Design-Gruppe an eigenen Entwürfen für die Präsentation am Freitag gearbeitet hat.

Heute laufen die Vorbereitungen für den Präsentationsabend auf Hochtouren – aus drei Werkstätten wird eine gemeinsame YVA Future Production.

Präsentationsabend

Zeit: Freitag, 25. September 2026 | 20:00 Uhr
Ort: Begegnungszentrum in Großhennersdorf
Eintritt frei

Kommt vorbei und erlebt, was entsteht, wenn junge Menschen aus der Region ihre eigene Zukunft gestalten!

 

Zwischen Heimat und Zukunft ✨

Was bedeutet Heimat für junge Menschen? Ist es der Ort, an dem man aufgewachsen ist, die Menschen, mit denen man verbunden ist, oder ein ganz bestimmter Platz, an dem man sich wohlfühlt? Und was braucht es, damit eine Region auch für junge Menschen ein guter Ort zum Leben bleibt?

Mit Fragen wie diesen beschäftigen sich in dieser Woche Jugendliche aus Zittau, Lubań und Liberec. Vom 20. bis 26. September 2026 sind sie bei der Lanterna futuri Werkstattwoche im Begegnungszentrum Großhennersdorf zu Gast. Im Rahmen des Projekts treffen sie aufeinander, lernen sich kennen, tauschen Erfahrungen aus und arbeiten gemeinsam an ihren Ideen und Vorstellungen von ihrer Region.

Im Mittelpunkt stehen Themen wie bspw. Identität und Heimat. Die Jugendlichen schauen dabei auf ihre eigenen Lebenswelten und fragen sich: Wo fühle ich mich zu Hause? Was macht meine Region lebenswert? Was fehlt? Welche Orte und Möglichkeiten brauchen junge Menschen, damit sie gerne in ihrer Region leben und ihre Zukunft gestalten können?

Auf diese Fragen gibt es keine einfachen Antworten. Deshalb geht es in der Werkstattwoche vor allem darum, miteinander ins Gespräch zu kommen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam kreativ zu werden. Denn obwohl die Jugendlichen aus drei verschiedenen Städten und Ländern kommen, entdecken sie schnell, dass sie viele Fragen miteinander teilen.

Für die künstlerische Umsetzung stehen in der aktuellen Runde die drei Workshops Fotografie, Design und Theater zur Verfügung.

Aus Gesprächen, Ideen und persönlichen Erfahrungen entwickeln die Jugendlichen ihre ganz eigenen Bilder von Heimat und Zukunft. Sie zeigen, was ihnen in ihrer Region wichtig ist, wo sie sich wohlfühlen und was sie gerne verändern würden.

Am Freitag, den 25. September 2026, um 20 Uhr öffnen wir die Türen des Begegnungszentrums Großhennersdorf. Die Jugendlichen präsentieren, was während der Werkstattwoche entstanden ist. Zu sehen und zu erleben gibt es Arbeiten aus den Workshops Fotografie und Design sowie Szenen aus dem Theaterworkshop.

Kommt vorbei, lernt die Jugendlichen und ihre Perspektiven kennen und erlebt, was in dieser gemeinsamen Woche entstanden ist. Wir freuen uns auf euch!🌹

THE FALLEN WALL 🪞– Lanterna futuri Summer Special OG

Manchmal fällt etwas, von dem wir nie gedacht hätten, dass es fallen könnte.

Und plötzlich stehen wir vor der Frage, was davon eigentlich wirklich zu uns gehört hat – und was wir nur getragen haben, weil wir glaubten, es tragen zu müssen.

Vielleicht ist Veränderung nicht immer ein Verlust.
Vielleicht ist sie der Moment, in dem wir aufhören, jemand anderes sein zu wollen.
Vielleicht entsteht durch sie die Freiheit, nach der wir uns tief im Inneren schon so lang gesehnt haben.

Was bleibt, wenn nichts mehr so ist wie vorher?

Und was könnte entstehen, wenn wir nicht versuchen, die alte Welt wieder aufzubauen?

Wenn du Lust hast, das Zusammenspiel von Musik und Theater live zu erleben, dann schau gern bei der Lanterna futuri Summer Special OG Tour vorbei. 💫

Das Echo bleibt – Rückblick auf das Summer Special 2026

„Die Zeit bei Lanterna war für mich eine sehr schöne und vor allem kreative Zeit. Ich habe selten die Möglichkeit so kreativ zu werden und selbst etwas zu schaffen und meine Gedanken und Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Lanterna hat mir diese Möglichkeit gegeben und dafür bin ich sehr dankbar.“

„Die Summer Special Zeit war total toll, ich habe ganz viele nette Menschen kennen gelernt und hatte sehr viel Spaß innerhalb und außerhalb der Workshops.“

„Summer Special was amazing experience, I met a lot of new and really nice people. I love that for entire 2 weeks we were making music and practicing a lot for performences!!!“

„Dieses Jahr durfte ich vierzehn wundervolle Tage beim Projekt Lanterna Futuri verbringen, umgeben von unglaublich kreativen Menschen, die mich jeden Tag aufs Neue inspiriert haben. Es war etwas ganz Besonderes, das Projekt einmal von der anderen Seite zu erleben – nachdem ich jahrelang als Teilnehmerin dabei war, durfte ich dieses Mal einen Musikworkshop leiten, was die Erfahrung für mich noch wertvoller gemacht hat. Das diesjährige Thema ECHO wird mich noch lange begleiten, denn die Erinnerungen an diese zwei Wochen werden wie ein Echo immer wieder zu mir zurückkehren.“